Prall gefüllte Kneipen, Musik vom Feinsten und eine Stimmung, die sonst nur in der Schützenfest-Zeit zu spüren ist – die Aktion „Lohne live erleben“ der Innenstadtwirte war am Samstagabend ein Erfolg auf ganzer Linie. Neun Bands in neun Kneipen, das kam bei den Lohnern an. Von Blues bis Rock, von Funk bis zum Oldie-Klassiker reichte das Programm der Bands, die die Veranstalter aus ganz Norddeutschland nach Lohne geholt hatten. Die Bilder der Kneipentour gibt es hier.
Aus Wilhelmshaven reiste die Kombo „J.A.F – Jazz and Funk“ an. Sie vertraten die wegen Krankheit nicht aufgetretenen „Holy Moly“ im „Volldampf“. Mit schwarzen Hüten auf dem Kopf erinnerten sie mit ihrer Musik an die Hochphase des Funk in den 60er und 70er Jahren. Dem Publikum gefiel es.
Wenige Meter vom Volldampf entfernt platzte das „Franziskaner“ aus allen Nähten. „Dr. Beat“, eine dreiköpfige Truppe aus Wildeshausen, beanspruchte mit ihrem Equipment viel Platz in der kleinen Wirtschaft. Wer es ins „Franzikaner“ geschafft hatte, dem bot „Dr. Beat“ die größten Hits der 70er und 80er Jahre.
Freche Sprüche und den Charme einer erstklassigen Garagenband versprühten die Jungs der „Rocktools“ aus Hannover im „Meylo“. Auf minimale Ausstattung beschränkte sich das Vechtaer Duo „2U“ in der „Kleinen Kneipe“. Mit Gitarre und Holzkiste brachten sie die Gäste zum Tanzen.
Ihr südländisches Temperament brachten die „Tropics“ aus Delmenhorst in die Gaststätte Römann. Die „Bakum Blues Band“ wollte in der „Brasserie“ die kleine Bühne gar nicht wieder verlassen. Das Publikum forderte Zugabe und die Blues-Combo aus der Nachbargemeinde belohnte die Gäste mit richtig guter Musik.
Auch entlang der Lindenstraße dröhnte Musik aus den Kneipen. „Daddy’s Pride“ aus Dinklage präsentierten in der „Zwölf“ ihr umfangreichen Programm. In der Gaststätte „Zur Linde“ rockte „Plug’n'Play“ aus Emden. Ein verschwitzes Publikum und harte Rocktöne erwartete die Besucher des „Pillhuhn“. Hier machten die Lokalmatadoren von „The Hesp“ ihrem Ruf als echte Rockröhren alle Ehre.
Stellvertretend für seine Wirtekollegen zog Heinz Hilbert, Chef des „Franziskaner“, ein Urteil zum Abend: „Das war ein richtig runde Sache.“ Fortsetzung nicht ausgeschlossen.








#1 von Paul Panzer am 3. Dezember 2009 - 13:12
Alles war gut, ausser der Mann hinter der Theke. Der ist immer unfreundlich und Nervt. Und der war total betrunken, hat nicht mal mehr geschafft unsere Bestellung vor einander zu bekommen.