Wie funktioniert Flattr?
Das Prinzip von Flattr ist nur auf den ersten Blick kompliziert. Wer sich anmeldet, kann ein monatliches Budet festsetzen. Mindestens sind dies 2 Euro, höchstens 20 Euro. Die Bezahlung läuft über PayPal oder Kreditkarte. 10 Prozent des Budgets gehen dabei die Flattr-Verwaltung. Die restliche Summe kann an Inhalte verteilt werden, die dem Nutzer gefallen. Er kann diese Flattrn.
Sein Budget verteilt der Nutzer dabei paritätisch. Beispiel: Ein Nutzer klickt bei zehn Beiträgen von zehn Bloggern auf den Flattr-Button. Somit wird das monatliche Budget auf zehn Blogger verteilt. Bei einem Budget von 10 Euro werden nach Abzug der Flattr-Verwaltungsquote (10 Prozent = 1 Euro) 9 Euro verteilelt. Zehn Flattr-Beiträge bekommen somit 90 Cent gutgeschrieben. Eine Obergrenze, wie viele Beiträge im Monat geflattrt werden können, gibt es nicht.
Schreibt also ein Blogger interessante Beiträge, die viele Flattr-Markierungen auf sich ziehen, kann man schon auf eine kleine, aber stolze Summe am Ende des Monats kommen.
Wer kann bei Flattr mitmachen?
Flattr befindet sich zur Zeit noch in der Beta-Version. Mitmachen können also nur Blogger, die eingeladen werden. Doch diese Einladungen kursieren derzeit reichlich durch das Netz. Man sollte einfach die Augen bei Twitter und Facebook offen halten.
Wie können meine Beiträge geflattrt werden?
Wer wie ich WordPress zum Bloggen nutzt, kann sich einfach das Flattr-Plugin herunter laden. Nachdem man sich bei flattr.com angemeldet hat, erhält man eine ID. Diese muss in den Einstellungen des Plugins eingegeben werden. Schon werden die Flattr-Buttons automatisch unter den Beitrag gesetzt. Die Beiträge werden automatisch bei Flattr aufgelistet. Alternativ man kann auch manuell seine Beiträge bei Flattr eingeben. Klickt ein anderer Flattr-Nutzer dann auf den entsprechenden Button, erhält man einen Flattr. Abrechnet wird an Monatsende.
Fazit
Ich halte das Prinzip dieser Kultur-Flatrate für sehr gut. Es ist zwar auf jeden Fall ausbaufähig. Wer bereit ist, Geld für Inhalte zu bezahlen, kann auch darauf hoffen, Geld für seine Inhalte zu erhalten.
Ich bedanke mich auf diesem Wege bei Boris Nienke (www.nsonic.de), der mich in seinem Blog auf Flattr gebracht hat. Dank gebührt auch Julia Stern (www.fotoholiker.com), die mir eine Flattr-Einladung zugesandt hat. Und viel Dank an diejenigen, die zu meinen ersten Flattr-Button-Klickern gehören. DANKE!