Porträts machen im Museumsdorf Cloppenburg

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Im Juni war ich unterwegs mit einer Fotografentruppe im Museumsdorf Cloppenburg. Der Fachhändler meines Vertrauens, Foto Erhardt, hatte ein Porträtshooting mit der Janin organisiert. Nachdem ich jetzt endlich Zeit für die Nachbearbeitung gefunden habe, kann ich hier die Ergebnisse präsentieren.

Die Location

Das Museumsdorf in Cloppenburg ist eine traumhafte Kulisse für Porträtfotos. Alte Bauernhäuser und Schuppen, reichlich Fachwerk, Brücken, Wiesen, Seen, Geländer und historische Mühlen – alles vorhanden.

Kleiner Tipp: Man sollte sich schon am Eingang als Fotograf zu erkennen geben und sich vielleicht eine Erlaubnis holen, um unangenehmen Nachfragen der Museumsleitung zu begegnen.

Mit dem Model Janin ging es von Location zu Location. Mal war eine alte Mühle, mal ein Fachwerk-Wand, mal eine Remise und auch einfach ein Gebüsch Kulisse für stimmungsvolle Aufnahmen. Janin verstand ihr Fach und konnte ohne große Anweisungen die Posen entsprechend den Wünschen des Fotografen umsetzen.

Der ganze Tag war eingebettet in einen Workshop von der Foto-Erhardt-Akademie. Zwei erfahrene Fotografen waren mit reichlich Tipps und dem ein oder anderen leckeren Objektiv zur Stelle.

Die Nachbearbeitung

Mittel der Wahl ist wie immer Adobe Photoshop Lightroom 5. Aktuell arbeite ich mit der Version 5.2. Ich habe zwar noch Adobe Photoshop Elements 10 auf dem Rechner. Das nutze ich allerdings fast nur, um komplexe Druckaufträge zu erstellen.

Also zurück zu Lightroom. Vor kurzem habe ich mir dafür Filtervorlagen von VSCO gegönnt. Das aktuelle Paket 4 ist zwar mit 119 Dollar nicht gerade günstig. Doch die Anschaffung war ihr Geld wert.

VSCO imitiert den Look gängiger und beliebter analoger Film von Fuji, Agfa, Kodak und Co. und speichert diese als Vorlagen für Lightroom. Für jeden Kamerahersteller gibt es spezielle Vorlagen.

Ich habe mir aus der schier endlosen Auswahl an Filtern sieben Vorlagen herausgesucht, die ich fast ausschließlich für Porträtfotos anwenden. Mit dabei ist der Agfa Scala 200, Fuji Astia 100F, Fuji Fortia SP, Fuji Provia 400x, Fuji Velvia 100 sowie von Kodak E100G und E200. Es sind sowohl Farb- als auch Schwarz-Weiß-Filme.

Die Porträts bearbeite ich anschließend nur noch leicht mit den Weichzeichner für Hautunreinheiten, ich schärfe die Pupillen, mache unter Umständen die Zähne etwas weißer und beseitige kleine Pickel und Hautunreinheiten. Fertig sind die Porträts.

Ich finde, mit wenig Aufwand lassen sich dank Lightroom und VSCO traumhafte Porträts gestalten.

One Response to Porträts machen im Museumsdorf Cloppenburg

  1. Anonymous sagt:

    Einfach nur WOW

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