Sportfotografie mit der Olympus OM-D beim Strongman-Training

Schon zum fünften Mal habe ich den Lauftreff Gnadenlos bei seinen Vorbereitungen für den Fisherman’s Friend Strongmanrun fotografiert. Dieses Mal ging es für die Ausdauerathleten zum Aussichtsturm in Lohne, in das Biotop in Südlohne sowie ins Südlohner Moor. Zu dieser Sportfotografie habe erstmals die Olympus OM-D E-M5 mitgenommen. 

Die Jungs vom Lauftreff Gnadenlos nehmen in jedem Jahr am Nürburgring am Ausdauer-Event Stronmanrun teil. Um sich für die Strapazen abzuhärten, absolvieren sie im Vorfeld ihr Abschlusstraining unter erschwerten Bedingungen. So ging es mal in den Dammer Bergsee zum Schwimmen, mal auf einen alten Truppenübungsplatz. Diesmal ging es ins Südlohner Moor.

Für gewöhnlich ist die Canon EOS 7D mein treuer Begleiter bei solcher Sportfotografie. Doch seit etwas mehr als einem Jahr besitze ich die Olympus OM-D E-M5. Nur so richtig auf Herz und Nieren habe ich sie für die Sportfotografie noch nicht getestet.

Ich arbeite gerne an der Olympus OM-D E-M5 mit Festbrennweiten als Objektive. Das Olympus 17mm 1:1.8 sowie das Olympus 45 mm 1:1.8 nutze ich vornehmlich. Vor allem Porträts und Reportagen lassen sich damit richtig gut fotografieren.

Für die Sportfotografie habe ich wegen der Action und der sich schnell wechselnden Perspektiven das Olympus 12-40 mm 1:2.8 vor die Kamera geschnallt. Umgerechnet für die Micro-Four-Third-Kamera, wie die Olympus OM-D E-M5 eine ist, bedeutet dies eine Brennweite im Kleinbild-Format von 24 bis 80 mm. Das reichte für diese Ansprüche aus. Ich hätte mir aber noch eine etwas längere Brennweite für einzelne Aktionen gewünscht.

Großer Vorteil an der Spiegelreflex-Kamera wie die Canon EOS 7D ist das präzise und schnelle Fokussieren dank echten Suchers. Auch löst sie innerhalb weniger Sekundenbruchteile aus.

Die Olympus OM-D E-M5 als spiegellose Systemkamera ist für schnelle Action nicht ausgelegt. Der elektronische Sucher und das etwas langsamere Fokussieren macht die Sportfotografie schwierig. Ist ja nur logisch: bei der Spiegelreflexkamera übernimmt das Auge die Funktion, die im elektronischen Sucher der spiegellosen Kamera der Computer übernimmt. Negativ ist auch die lange Dauer des Zwischenspeicherns. Das lässt sich vielleicht mit einer schnelleren SD-Karte als die SanDisk Ultra SDHC 32GB bewerkstelligen. Aber an die Geschwindigkeiten einer Spiegelreflex kommt die Systemkamera nicht heran.

So sind vor allem Gruppenbilder in dieser Auswahl zu finden. Stillleben lassen sich in aller Ruhe fokussieren und Ablichten. Im nächsten Jahr ist dann wieder die Canon EOS 7D mit dem Sigma 70-200 mm F2,8 bei der Sportfotografie im Gepäck. Das heißt: Wenn mich als Sportmuffel die Gnadenlosen wieder mitnehmen.

  • Alle Bilder mit der Möglichkeit zum Nachbestellen gibt es übrigens im Shop unter shop.tombografie.de
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