Hallo!

Ich bin Christian Tombrägel, ein echter südoldenburger Junge, geboren 1982 in Lohne. Ich fotografiere seitdem mein Vater seine Agfa-Knipse nicht mehr vor mir verstecken konnte. Und das ist lange her.

Gelernt habe ich das Fotografieren nicht in einer Ausbildung oder im Studium. Ich bin “von Hause aus” gelernter Zeitungsjournalist. War daher zunächst viel mehr ein Schreiberling als ein Knipser. Während meiner Ausbildung drückte mir eines Tages ein erfahrener Kollege eine Canon-G8-Digitalkamera in die Hand. “Immer nah ran und nicht direkt anblitzen”, gab er mir auf den Weg zum ersten Fototermin. Stolz kam ich anschließend mit druckreifen Bildern zurück ins Büro. Und noch stolzer war, als meine Bilder regelmäßig in Zeitungen oder auf Onlineportalen veröffentlich wurden.

Spätestens da packte mich der Ehrgeiz, mehr aus meinem Hobby zu machen. Nach und nach legte ich mir theoretisches Wissen und praktisches Rüstzeug zu. Meine erste eigene digitale Spiegelreflex-Kamera, eine Canon EOS 350D, versagte schon bald ihren Dienst – ich hatte den Auslöser einfach zu oft betätigt. So motiviert war ich.

Heute führe ich ein berufliches Doppelleben: Einerseits bin ich 39 Stunden in der Woche für meine Heimatstadt Lohne der Pressesprecher, -schreiber und -fotograf. Andererseits fotografiere ich für lokale Publikationen, Zeitungen und Onlinemedien. Und ich sorge dafür, dass verliebte Brautpaare den schönsten Tag in ihrem Leben nicht mehr vergessen.

Mehr über meine Arbeit, Meinungen und Interessantes aus der Netzwelt finden Sie in diesem Blog.

Ihr
Christian Tombrägel

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TOMBOgrafie ist wieder da

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TOMBOgrafie ist zurück. Sechs Wochen lang war die Domain nicht erreichbar. Schuld war der Umzug, sowohl offline als auch online. Der Oldenburger Telefonanbieter EWEtel hat meinen Telefonanschluss und die dazu gehörige Verbindung in Internet sowie alle meine Nutzerdaten gelöscht. Sie hatten nämlich festgestellt, dass der Anschluss in meiner neuen Wohnung belegt ist. Dass mein Vormieter auch Kunder der EWEtel war und der technische Support einfach hätte ein Häkchen an die richtige Stelle hätte setzen können, leuchtete den Damen und Herren vom „Kundenservice“ nicht ein. Da halfen auch keine Erklärungen am Telefon oder Bittbriefe. Aber jetzt ist TOMBOgrafie wieder da, auf einem neuen Server Und weg von der EWEtel.


Ich wollte doch nur umziehen

Was war geschehen? Zum 1. Januar 2011 zog ich in eine neue Wohnung – mit schön viel Platz zum Arbeiten. Wie es sich gehört, habe ich schon acht (!!) Wochen VOR meinem Umzug der EWEtel erklärt, dass ich gerne meinen Anschluss samt Telefonnummer, E-Mail-Adresse etc. mitnehmen möchte.  Antwort von der EWEtel (sinngemäß): „Kein Problem, wird gemacht.“ Der Umzug fand dann wie geplant statt. Und die Kiste mit dem Telefon und dem DSL-Anschluss-Teilen stand schon griffbereit. Am 3. Januar – so ließ mich EWEtel hoffen – sollte dann der Anschluss geschaltet werden. Pustekuchen! Am 4. Januar kam die Erklärung per Post. „Ihrem Wunsch nach einem EWEtel-Anschluss können wir leider nicht entsprechen“, hieß es darin. Warum? Die Telekom teilte mit, der Anschluss sei belegt. EWEtel glaubte das, prüfte allerdings nicht, ob vielleicht ein bestehender Kunde auf der Leitung parkt. Das hätte mir und letztlich auch der EWEtel einigen Ärger erspart. Ein erste von vielen Anrufen beim so genannten „Kundenservice“ gab mir dann aber Grund zur Hoffnung. „Ihr Vormieter ist ja auch Kunde bei uns, dann können wir den Anschluss ja übernehmen“, sagte mir eine Kundenbetreuerin. Schön, dachte ich mir. Doch die Ernüchterung folgte am 19. Januar – wieder per Post.

Wunschgemäße Kündigung?

„Sehr geehrter Herr Tombrägel, wunschgemäß bestätigen wir Ihnen die Kündigung…“. Ich dachte, ich bin im Film. Ich habe NIEMALS eine Kündigung bei der EWEtel eingereicht – weder per Telefon, noch per E-Mail, noch per Fax, noch per Post. Ich will doch Kunde bleiben. Schließlich habe ich so eine schöne Telefonnummer. Interessant ist auch: Am 19. Januar schreibt mir die EWEtel, dass mein Vertrag zum 3. Januar gekündigt wurde. Aha. Zwischenzeitlich konnte ich auch nicht mehr ins Internet. Das war mit meinen alten Anschlussdaten noch bis Mitte Januar möglich – auf der Leitung meines Vormieters, die ja noch bestand, obwohl er gekündigt hatte. Scheinbar ging da eine Kündigung nicht so schnell wie bei mir. Ein erneuter Anruf beim „Kundenservice“ brachte auch keine neue Erkenntnis. „Tut uns leid, aber kein Anschluss, kein Kunde, kein Internet“, hieß da sinngemäß. Aber der Herr bei der – zum Glück – kostenfreien Hotline gab mir einen Tipp. Ich sollte meinem Vormieter sagen, er möge bei der EWEtel anrufen und mündlich bestätigen, dass ich seinen Anschluss übernehmen darf. Und so ist es dann auch geschehen. Doch wahrscheinlich ist mein Vormieter bei einer anderen Stelle im Oldenburger Kundencenter gelandet. Jedenfalls sagte er mir, dass die EWEtel keine Anschlussübernahme einrichten könne. Davon wollte ich mich dann noch einmal persönlich überzeugen und habe wieder bei der EWEtel angerufen. Dort sagte man mir, eine mündliche Zusage des Vormieters reiche nicht, ein Fax aber – unterschrieben von beiden – könnte aber zum Erfolg führen.

Ein Fax ohne Wirkung

Ich schrieb also einen netten Brief an die EWEtel, schilderte darin mein Maleur, beantragte eine Übernahme des Anschlusses – schnellstmöglich – und ließ es vom Vermieter unterschreiben. Wie empfohlen ging es per Fax an die EWEtel. Doch zwei Wochen rührte sich nichts.

Mittlerweile war es Februar – vier Wochen nach meinem Umzug. Und ich versuchte es erneut bei der Kundenhotline. „Ja, ihr Fax ist eingegangen“, sagte mir die Dame am Telefon. Doch machen können sie wohl nichts. Sie leite aber den Vorgang an ihre Vorgesetzten weiter. Warum erst jetzt? Keine Antwort.

Zwei Wochen später bekam ich dann wieder Post aus Oldenburg. „Am 16. Februar wird mein Anschluss geschaltet“. Zwischenzeitlich wurde nämlich die Kündigung meines Vormieters wirksam. Ob ein Techniker zur Schaltung rauskommt und ich persönlich anwesend sein muss? „Wissen wir nicht“, sagte mir der „Kundenservice“. Die Nummer hatte ich bereits auf Kurzwahl gespeichert. Ich nahm mir also für den Mittwoch (16. Februar) frei. Schließlich kommt ja ein Mann von der EWEtel, wie schon bei meinem ersten Anschluss.

Doch am Samstag (12. Februar) erhielt ich wieder Post. Diesmal wurde als Anschlusstermin der 14. Februar genannt. Der darauf folgende Montag. Freien Tag verschieben? Nicht mehr möglich. Einen Schlüssel bei den Nachbarn hinterlegen aber schon.

Am 14. Februar dann sollte zwischen 8 und 13 Uhr der Anschluss frei gegeben werden. Pünktlich um 13.11 Uhr war es dann soweit. Ich hatte Telefon. Aber noch keine Verbindung ins Internet, obwohl ich meine Zugangsdaten korrekt eingegeben hatte. Also: Anrufen beim „Kundenservice“ – mal wieder.

Herr Müller vom technischen Support

Ich strandete beim technischen Support und hatte sofort das Gefühl: Hier bin ich richtig. Herr Müller nahm sich meines Problems an, erklärte mir, dass ich eine 1 hinter meinen Benutzernamen setzen sollte – warum auch immer – und schon konnte ich ins Internet. Meine E-Mail-Adresse, die EWEtel zwischenzeitlich auch gelöscht hatte, wurde mit Hilfe Herrn Müllers auch wieder aktiv. Nur die Domain TOMBOgrafie blieb in Geiselhaft.

Ich wollte mit TOMBOgrafie weg von der EWEtel. Zu unsicher die Verbindung, zu gering der Speicher, zu schlecht die Performance. Ich stellte also einen KK-Antrag auf Mitnahme der Domainadresse zum neuen Anbieter All-Inkl.com. Doch dieses Fax mit dem Antrag schien auch ins Leere zu laufen in Oldenburg.

Doch diesmal wollte ich nicht mehr in die Hotline-Falle geraten. Ich schrieb E-Mails. Vier Stück insgesamt. Das half. Wenige Tage nach meiner Freischaltung erhielt ich den benötigten Auth-Code und konnte TOMBOgrafie.de wieder online schalten.

Allerdings klappte der Umzug nicht reibungslos. Einige Daten gerieten in der EWEtel-Datenbank wohl durcheinander. Deswegen baue ich die Seite nach und nach mit den alten Beiträgen wieder auf.

Ein Kommentar zum Schluss

In den 90er Jahren gab es bei RTL die Sendung „Wie Bitte?“ Dort wurde kuriose Beispiel für Irrsinn von Behörden und Firmen auf die Schippe genommen. Meine Disput mit der EWEtel wäre ein toller Fall für die Show gewesen.



5 Kommentare
  • Jan
    19. Juni 2012 at 22:16

    Grüß dich leit geplagter.

    An wen hast du dich genau bzgl. Des Auth-Code gewandt?
    Es scheint so das der sog. Kundenservice von Ewe nicht weiß das Sie das Produkt Weghosting und Domain im Portfolio hat.

    Antworten
    • Christian Tombrägel
      20. Juni 2012 at 19:02

      Ich gebe dir recht. So recht, weiß niemand, wer zuständig ist für Webhosting. Ich habe schon länger, beantragt, meine überflüssige Domain tombraegel.com zu löschen. Nichts passiert.
      Da ja mein Vertrag ausgelaufen war, brauchte ich keinen Auth-Code für TOMBOgrafie.de. Die Domain war schlichtweg frei, da nicht mehr auf meinen Namen registriert. Deswegen war dieses Blog auch einen Monat nicht zu erreichen

      Antworten
  • Stephan Jäger
    20. Februar 2011 at 16:47

    Worauf bezieht sich denn die Aussage „zu unsicher die Verbindung“ und „zu schlecht die Performance“ im Zusammenhang mit der Domain? Wurde die auf einem EWE TEL Webhostingprodukt genutzt? Und wie äußerten sich die Verbindungs- bzw Performanceprobleme?

    Antworten
    • Christian Tombrägel
      20. Februar 2011 at 21:38

      Eine Domain inklusive Webspace bei einem regional tätigen Telefonanbieter zu besitzen ist problematisch. Denn ziehe zum Beispiel nach Hamburg oder Berlin bin ich raus aus dem EWEtel-Gebiet und muss meinen Vertrag kündigen. Domain und Webspace sind genauso weg wie meine Telefonnummer und meine E-Mail-Adresse. Deswegen ist es besser, eine E-Mail-Adresse und eine Domain bei einem Anbieter zu haben, der nicht an den Telefonanschluss und an den Wohnort gebunden ist.
      Der zweite Grund für den Wegzug meiner Domain von der EWEtel war ganz einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis. Das simpelste Webspace-Paket beinhaltet eine Domain mit 500 MB Speicherplatz und ein Traffic-Volumen von 20 GB im Monat und lediglich eine MySQL-Datenbank. Für eine einfache Homepage, quasi einer Visitenkarte im Netz, reicht dies. Aber mit TOMBOgrafie will ich im Web 2.0 aktiver sein als die EWEtel mit ihrem Grundpakat für 2,99 Euro pro Monat zulässt.
      Das nächst größere Paket von EWEtel beinhaltet zwei Domains mit insgesamt 1 GB Speicher, 50 MB Traffic im Monat und 2 MySQL-Datenbanken. Es kostet 6,99 Euro.
      Bei All-Inkl.com bezahle ich mit 7,95 zwar etwas mehr, habe aber dafür drei Domains mit insgesamt 25 GB Speicher (!!), unbegrenzt Traffic und 25 (!!) MySQL-Datenbanken. Und bei All-inkl.com brauchte ich keinen Telefonanschluss bestellen.

      Antworten
  • Markus Averbeck
    18. Februar 2011 at 20:02

    Von Problemen mit EWEtel habe ich in letzter Zeit öfter gehört, vor allem wenn es um das Zusammenspiel zwischen EWEtel und Telekom geht. Ich kenne Leute, die wurden hin und hergeschickt, weil beide Anbieter angeblich nicht mehr Anschlusskapazitäten hätten, und der andere hätte angeblich schon welche. Emailadressen sollte man in meinen Augen generell nicht bei Providern haben sondern immer bei unabhängigen Anbietern, dann verliert man die Emailadresse auch nicht bei Providerwechseln.
    Naja, schlussendlich zählt ja eh nur, das dein Anschluss wieder läuft, 6 Wochen ohne Internet kann schon nerven.

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